Spielbericht LSG 67 Ostrau gegen SV 1885 Teutschenthal


Zum zweiten Rückrundenspiel waren wir zu Gast beim Tabellen 2. Der LSG 67 Ostrau welche auch dementsprechend als Favorit galt. Die äußeren Bedingungen waren prächtig was man jedoch vom Spielfeld nicht sagen konnte. Die eine Hälfte glich einer Sandkiste die andere einen aufgetauten Acker. Fußball spielen bzw. kombinieren war demzufolge für beide Teams so gut wie unmöglich.
Über die gesamten 90 Minuten gesehen gab es „Nur“ 3 nennenswerte Szenen. Ostrau versuchte uns in den ersten Minuten über ihre schnellen Außenspieler unter Druck zu setzten. Die Abwehr um Daniel Mahl stand sehr sicher und konnte ein ums andere mal die Angriffe abwehren und in wenige Konter umsetzten. Daraus resultierte die erste Möglichkeit für uns welche Sebastian Berger aus 20
Meter mit einen satten Schuss nutzte jedoch wegen korrekter Abseitsstellung zurück gepfiffen wurde. Ostrau versuchte es weiterhin über außen durch Flanken oder Rückpässe auf den 16 Meterraum fand jedoch nur ein mal eine Lücke in unserer gut gestaffelten Hintermannschaft, so das deren Stürmer allein vor unserem Gehäuse auftauchte und im 1 gegen 1 gegen unseren Torhüter
scheiterte.
In Hälfte 2 wurde nahtlos an die ersten 45 Minuten angeknüpft, viel Kampf, kaum spielerische Akzente auf beiden Seiten, Torchancen Mangelware. Zum Teil wurden die Möglichkeiten, sofern es denn welche gab, zu schnell und überhastet abgeschlossen oder die Abwehrreihen konnten resolut klären. Als sich beide Seiten mit der Punkteteilung schon abgefunden hatten , erhielten wir in der letzten Minute an des Gegners Eckfahne noch einen Freistoß. Der Ball flog an Freund und Feind vorbei und landete am langen Pfosten lauernden Steffen Zühlke welcher jedoch um eine Fußspitze verpasste. So blieb es bei einen für beide Seiten gerechten 0:0 mit dem, denke ich, wir besser leben können als unser Gegner aus Ostrau . Negativer Punkt im Spiel war in der 84. Minute die Gelb Rote Karte für Ch. Weber welche in unserer Situation absolut nicht zu entschuldigen ist, da uns solche geistigen Aussetzter in Zukunft evt. teuer zu stehen kommen können.
Am Ende sind wir über diesen Punktgewinn froh und glücklich da mit Sicherheit niemand damit gerechnet hat. Dies sollte uns für die kommenden Spiele Zuversicht und Vertrauen in unsere eigene Leistung geben, da wir wie gegen Merseburg 99 gesehen haben, wir LEBEN noch und man sollte uns noch nicht abschreiben. Voraussetzung ist aber auch eine gewisse Eigendisziplin und nicht das
Fehlverhalten wie heute gezeigt wurde.

Aufstellung: 1 D. Schmidt, 2 N. Breitenborn, 3 D. Mahl, 4 Ch. Weber, 5 S. Berger, 6
E. Engel, 7 P. Baberowski, 8 F. Rückert, 9 H. Wojtasik, 10 R. Picht ( MK), 11 T.
Schmidt
Auswechslung: 54. Minute S. Zühlke für H. Wojtasik

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