Zum zweiten Rückrundenspiel waren wir zu Gast beim Tabellen 2. Der
LSG 67 Ostrau welche auch
dementsprechend als Favorit galt. Die äußeren Bedingungen
waren prächtig was man jedoch vom
Spielfeld nicht sagen konnte. Die eine Hälfte glich einer Sandkiste
die andere einen aufgetauten
Acker. Fußball spielen bzw. kombinieren war demzufolge für
beide Teams so gut wie unmöglich.
Über die gesamten 90 Minuten gesehen gab es „Nur“ 3 nennenswerte
Szenen. Ostrau versuchte uns
in den ersten Minuten über ihre schnellen Außenspieler unter
Druck zu setzten. Die Abwehr um
Daniel Mahl stand sehr sicher und konnte ein ums andere mal die Angriffe
abwehren und in wenige
Konter umsetzten. Daraus resultierte die erste Möglichkeit für
uns welche Sebastian Berger aus 20
Meter mit einen satten Schuss nutzte jedoch wegen korrekter Abseitsstellung
zurück gepfiffen
wurde. Ostrau versuchte es weiterhin über außen durch Flanken
oder Rückpässe auf den 16
Meterraum fand jedoch nur ein mal eine Lücke in unserer gut gestaffelten
Hintermannschaft, so das
deren Stürmer allein vor unserem Gehäuse auftauchte und im 1
gegen 1 gegen unseren Torhüter
scheiterte.
In Hälfte 2 wurde nahtlos an die ersten 45 Minuten angeknüpft,
viel Kampf, kaum spielerische Akzente auf beiden Seiten, Torchancen Mangelware.
Zum Teil wurden die
Möglichkeiten, sofern es denn welche gab, zu schnell und überhastet
abgeschlossen oder die
Abwehrreihen konnten resolut klären. Als sich beide Seiten mit der
Punkteteilung schon
abgefunden hatten , erhielten wir in der letzten Minute an des Gegners
Eckfahne noch einen
Freistoß. Der Ball flog an Freund und Feind vorbei und landete
am langen Pfosten lauernden Steffen
Zühlke welcher jedoch um eine Fußspitze verpasste. So blieb
es bei einen für beide Seiten gerechten
0:0 mit dem, denke ich, wir besser leben können als unser Gegner
aus Ostrau . Negativer Punkt im
Spiel war in der 84. Minute die Gelb Rote Karte für Ch. Weber welche
in unserer Situation absolut
nicht zu entschuldigen ist, da uns solche geistigen Aussetzter in Zukunft
evt. teuer zu stehen kommen
können.
Am Ende sind wir über diesen Punktgewinn froh und glücklich
da mit Sicherheit niemand damit
gerechnet hat. Dies sollte uns für die kommenden Spiele Zuversicht
und Vertrauen in unsere eigene
Leistung geben, da wir wie gegen Merseburg 99 gesehen haben, wir LEBEN
noch und man sollte uns
noch nicht abschreiben. Voraussetzung ist aber auch eine gewisse Eigendisziplin
und nicht das
Fehlverhalten wie heute gezeigt wurde.
Aufstellung: 1 D. Schmidt, 2 N. Breitenborn, 3 D. Mahl, 4 Ch. Weber,
5 S. Berger, 6
E. Engel, 7 P. Baberowski, 8 F. Rückert, 9 H. Wojtasik, 10 R.
Picht ( MK), 11 T.
Schmidt
Auswechslung: 54. Minute S. Zühlke für H. Wojtasik